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Leserbriefe

Wir bieten Ihnen hier die Möglichkeit Ihre Meinung ungekürzt darzustellen.
Bitte Beiträge an
Leserbrief@LGU-Schwaigern.de

Die hier veröffentlichten Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung der Verfasser wieder.

LGU - wir bieten Ihnen eine Plattform

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Leserbriefe zum Thema:

Ausbau Weilerweg
November 2013

 

 

Sehr geehrter Herr Söhner,
 
wie Sie dem beigefügten Protokollauszug entnehmen können, gab es lediglich eine
Enthaltung und 22 Zustimmungen zum Ausbau des Weilerwegs. Auch wir haben
dem Weilerwegausbau zugestimmt.
 
Wir glauben nicht daran, dass der Tunnel unter der Bahnlinie finanziert werden kann
und soll. Die Kosten sind zu hoch. Auch Landes- oder Bundesmittel sind unsere
Steuern und wir sind gegen die Verschwendung von Steuern.
 
Ebenfalls haben wir Zweifel an der Sinnhaftigkeit und der technischen
Realisierungsmöglichkeit des Tunnels. Diese Zweifel und Ablehnung haben wir
schon immer zum Ausdruck gebracht. In logischer Konsequenz dieser Überzeugung
haben wir bei Punkt 2 und 3 keine Zustimmung erteilt. Der Ausbau des Weilerweges
ist aber von diesen Punkten nicht abhängig. 
 
In den Gemeinderatssitzungen geben die Fraktionen Ihre Beweggründe und
Meinungen bekannt. Leider werden diese Diskussionsbeiträge inhaltlich nicht in die
Veröffentlichungen im Amtsblatt aufgenommen. Die Heilbronner Stimme informiert
ebenfalls nur in verkürzter Form. 
 
Wir freuen uns über jede/n die/der sich mit uns um die Entwicklung Schwaigerns
sorgt, deshalb laden wir regelmäßig zu öffentlichen Fraktionssitzungen ein. Dort
diskutieren wir mit interessierten Bürgern die anstehenden Entscheidungen.

Regina Jürgens

 

Auszug aus:  http://www.schwaigern.de/images/aktuelles/download1867.pdf
 
Nach längerer Diskussion fasste das Gremium mit 23 Ja Stimmen und 1 Enthaltung 
mehrheitlich den Beschluss, die Stadt Schwaigern beantragt beim Landkreis Heilbronn das 
Zwischenstück des Weilerweges als Provisorium zunächst geländenah auszubauen
 
Mit 14 Ja Stimmen, 6 Gegenstimmen und 4 Enthaltungen beschloss der Gemeinderat 
Mehrheitlich, die Stadt Schwaigern hält am Verkehrskonzept laut Gemeinderatsbeschluss 
vom 28.09.2001 fest. 
 
Mit 13 Ja Stimmen, 4 Gegenstimmen und 7 Enthaltungen wurde mehrheitlich der Beschluss 
gefasst, zur Dokumentation des Willens der Stadt Schwaigern an der Gesamtrealisierung 
des Verkehrskonzeptes wird sie die Kosten für den nicht durch Zuschuss gedeckten 
geländenahen Ausbau des Zwischenstücks des Weilerwegs einschließlich Planungskosten 
zunächst vorfinanzieren. Der Landkreis erstattet der Stadt Schwaigern diese vorfinanzierten
(durch Zuschuss der nicht gedeckten Kosten) Kosten bei der weiteren Umsetzung des
Verkehrskonzeptes. Dies ist vertraglich zu regeln.

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Leserbriefe zum Thema:

Stuttgart 21


Gunter Haug, freier Autor
Schwaigern 1. Oktober  2010         
                       

 


        Offener Brief !
        An das
         Staatsministerium Baden-Württemberg
        Herrn Ministerpräsident Stefan Mappus
        Richard-Wagner-Straße 15
        70184  Stuttgart


Werter Herr Mappus,

nach den von Ihnen zu verantwortenden skandalösen Vorgängen um das Bauprojekt Stuttgart 21 möchte ich Sie hiermit bitten, künftig von einem Ankauf meiner Bücher zum Zweck des Verschenkens an Gäste der Landesregierung und verdiente Bürger des Landes Abstand zu nehmen. In den zurückliegenden Monaten haben Sie über das Staatsministerium knapp 100 Exemplare meines Buches „Robert Bosch – der Mann der die Welt bewegte“ beim Masken-Verlag Stuttgart bezogen. Anscheinend haben Sie das Buch jedoch nicht gelesen oder aber dessen Inhalt nicht verstanden.
Denn auch schon Robert Bosch vertrat die im Grundgesetz verankerte Überzeugung: Der oberste Souverän unseres Staates ist das Volk!
Wer aber Wasserwerfer gegen passiv demonstrierende Schüler und Jugendliche einsetzt, der wendet sich direkt gegen das Volk.
Das ist Bürgerkrieg von oben!
Unabhängig von meiner Haltung zu „S21“: Als einer der Unterzeichner des „Stuttgarter Appells“ hatte ich sehr auf eine Volksbefragung gehofft, die man ohne juristische Winkelzüge hätte durchführen können. Man hätte sich dabei von vornherein verpflichten können, jedwedes Ergebnis dieser Abstimmung der Bürger zu akzeptieren, wie dies verschiedene Seiten vorgeschlagen hatten.
Nun aber sind auf brutale Art und Weise Fakten geschaffen worden. Mir tun dabei auch die Polizisten leid, die ihren Kopf für diese Rambomethoden hinhalten müssen.
Diese Art von „Politik“ entspricht nicht den Umgangsformen, die uns auch die Landesverfassung vorgibt.
Seit Wochen schon habe ich Sorge um das Klima in meiner Geburtsstadt Stuttgart. Jetzt erkenne ich diese Stadt nicht wieder!
Die Verantwortung dafür tragen Sie und Ihre willfährigen Helfershelfer.
Sie sind eine Schande für dieses Land!
Mit so jemandem will ich nichts zu tun haben und auch keine Bücher verkaufen. Ich habe meinen Verlag nachdrücklich darum gebeten, meinen Wunsch zu respektieren und fordere Sie ebenfalls dazu auf.

Im wahrsten Sinn des Wortes: Pfui Teufel!


gez. Gunter Haug


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Leserbriefe zum Thema:

Schulpavillon der Leintal-Realschule in Schwaigern - Schimmelbefall

Liegt Schilda etwa im Leintal?

In Schilda hat man bekanntlich beim Bau des Rathauses die Fenster vergessen. Beim Bau eines Schulpavillons in Schwaigern hat man vor 24 Jahren vergessen die Regenrinne an die Kanalisation anzuschließen. Jetzt ist das Gebäude abbruchreif verschimmelt.
Hochgerechnet über Grundfläche des Gebäudes und Jahresniederschlags, kommt man auf stattliche 400 m³ Wasser, die am Fundament versickern müssen.
Auch dem hinzugezogenen Bausachverständigen ist dieser Murks am Bau nicht aufgefallen - jedenfalls hat er ihn nicht erwähnt. Er tippt auf eine fehlede Dampfsperre im Fußboden des Holzbaues.

Nun haben wir am Ort einen Güterschuppen beim Bahnhof. Er ist nach dem selben Prinzip gebaut: Kriechkeller, belüftet und darüber ein Bretterboden. Dieser Holzboden ist in seinen hundert Jahren weder verfault noch verschimmelt - auch ohne Dampfsperre. Das Regenwasser ist allerdings ordentlich abgeleitet!

Ich frage mich, wer für den Schildbürgerstreich am Schulpavillon verntwortlich war und zweitens: Wo war die Bauaufsicht des Landkreises, die ja bei einem Häuslesbauer so pingelig sein kann?

Wie auch immer  - bezahlen werden es wir Bürger. Eine Steuererhöhung ist bereits angekündigt.

Günter Walter, Stetten a.H.

 

Anmerkung:
Leserbrief wurde bis heute nicht in der  "Heilbronmner Stimme"  abgedruckt. 
War die Veröffentlichung nicht im Sinne der Lokalredaktion der HSt?
Bernd Mayer / webmaster

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ zum Thema
90. Geburtstag des Grafen Neipperg

 

Bezug: Veröffentlichung Amtsblatt der Stadt Schwaigern vom 18.07.08 "amtlicher Teil!"

Leibeigenschaft aufgehoben!

Beim Blick ins aktuelle Mitteilungsblatt der Gemeinde Schwaigern habe ich gedacht, im falschen Film zu sein. Da wird der Dankesgottesdienst zum 90. Geburtstag des Grafen Neipperg groß angekündigt und die Bevölkerung aufgefordert, die Feier für "Erlaucht"in der Stadtkirche zu besuchen. Zu seinem stolzen Alter sei dem Grafen hiermit gerne gratuliert - nur: auch er dürfte inzwischen mitbekommen haben, dass dieses "Erlaucht"-Getue schon längst nicht mehr der Zeit entspricht. Immmerhin hat im Jahr 1848 der König Wilhelm I. von Württemberg (der Schwiegervater des damaligen Grafen Neipperg) die Leibeigenschaft (wenn auch widerstrebend) aufgehoben.

Anscheinend hat sich das aber noch nicht bis zum Schwaigerner Bürgermeister herum gesprochen, der im voraus eilenden Gehorsam der "Erlaucht"weiterhin verbal kräftig katzbuckelt.
Nun denn: es wäre für den Jubilar nun ein einfaches, sich künftig die "Erlaucht"-Anrede schlichtweg zu verbeten. Denn seit gut und gerne 63 Jahren leben wir bekanntlich sogar in einer Demokratie. Nur Mut, die Herren!

Gunter Haug, Autor Schwaigern

 

  

Leserbrief wurde bis heute nicht in der  "Heilbronmner Stimme"  abgedruckt. 

Antwort der Heilbronner Stimme (22.07.08):

Sehr geehrter Herr Haug,

hiermit teile ich Ihnen mit, dass wir Ihren Leserbrief
(LGU-Redaktion: vom 18.07.2008) nicht veröffentlichen werden. Dies hat ausschließlich damit zu tun, dass wir keine Leserbriefe veröffentlichen, die auf Artikel  in anderen Publikationen (Mitteilungsblatt, andere Tageszeitungen) Bezug nehmen. Sonst hätte einer Veröffentlichung nichts entgegengestanden.

Stv. Ressortleiter Landkreisredaktion

 

Anmerkung von Bernd Mayer: 
Berichterstattung hierzu erfolgte in der HSt am 22.07.2008.

Auszug HSt vom 22.07.2008:

Ein Familienmensch mit vielen Interessen

.../.. an die erste Stelle vor. Statt einer Laufbahn im Heer stand seine Karriere nun unumstößlich fest: Der damals 23-Jährige wurde Graf und Herr von Neipperg. Heute feiert seine Erlaucht seinen 90. Geburtstag. Bereits sein einziger Kriegsurlaub aus Afrika diente dem jungen Mann der ../..

Ein Presseorgan mit dem selbstverständnis der "Heilbronner Stimme" sollte eine Position (Leserbrief) dieser Art vertragen können, sonst dekradiert sie zur "Stimme der Macht". 

 

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„LGU wirbt mit US-Plakat aus dem Zweiten Weltkrieg“

Leserbriefe zum Thema
Bürgermeisterwahl 2006 - Wahlforum

 

Heilbronner Stimme vom 12.10.2006
"Viel Wirbel um ein Bild im Internet" 
(Readakteur: jaz/cs)

  

Leserbrief wurde bis heute nicht in der  "Heilbronmner Stimme"  abgedruckt.  siehe auch ...

LGU wirbt mit US-Plakat aus dem Zweiten Weltkrieg“

Der FWV-BuW Fraktionsvorsitzende, Herr Vogt, konfrontierte die LGU einen Tag vor dem Stimme-Forum mit dem Vorwurf ein Propagandaplakat mit kriegsverherrlichendem Hintergrund zu verwenden.  Dies war Anlass genug dieses Bild sofort aus der entsprechenden Seite unserer Homepage zu entfernen.  
Eine intensivere Recherche bzgl. dieses massiven Vorwurfes konnte aus Zeitgründen nicht unmittelbar erfolgen.

Dieses Bild - Rosie the Riveter   "We Can Do It!" von J. Howard Miller  hat seinen Ursprung im Dezember 1941 als die USA in den Zweiten Weltkrieg eintrat.
Auslöser war der Arbeitskräftemangel (Männer) in den Fabriken. Somit haben diese Frauen ihren geschichtlichen Beitrag zur Niederschlagung des Nationalsozialismus und ebenso zum Aufbau unserer Demokratie geleistet. Die USA erinnerte 1999 mit diesem Bild auf einer Briefmarke an diesen Sachverhalt.
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg symbolisierte dieses Bild den Einstieg der Frauen in die von Männern geprägte Arbeitswelt.  Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau in einer von Männern dominierten Gesellschaft ist heute die Botschaft. " We can do it!" oder auf Deutsch "Wir schaffen es!" 
Dieses Plakat hat mittlerweile Kult-Status und wird in verschiedensten Ausführungen zum Kauf angeboten.

Wer, wie Herr Hauser, auf die Frage von Herrn Bertsch, dieses Bild als geschmacklos und daneben bezeichnet,  diesen Sachverhalt noch unterstreicht mit der Bemerkung "Er befinde sich in einer Bewerbung und nicht im Krieg", offenbart hierbei sowohl ein merkwürdiges Geschichts- als auch Demokratieverständnis.  

Herrn Hausers Amtsverständnis als gewählter Bürgermeister besteht nach seiner Aussage im Stimme Wahlforum darin, zukünftig nur noch mit den Fraktionen der CDU und FWV-BuW zusammen zu arbeiten. Er degradiert mit dieser Aussage 34,3% der Schwaigerner Bevölkerung somit zu Statisten.   

Bernd Mayer / webmaster

 

 

Leserbriefe zum Thema
Bürgermeister Hauser aktiv an ungenehmigter Erdablagerung beteiligt.

 

 

Heilbronner Stimme vom 29.08.2006 - Leserstimmen zum Thema
Rechtsbewusstsein: "Wenn der Bürgermeister samstags Brummi fährt" vom 17.August. 
(Readakteur: Thomas Dorn)

  

Heilbronner Stimme vom 17.8.2006 „Auf Achse“

 

Gunter Haug, Gemmingerstrasse 84, D-74193 Schwaigern               

Eigentlich wollte ich ja nichts schreiben, schon gar keinen Leserbrief, denn die „Heilbronner Stimme“ kürzt solche Stellungnahmen sowieso nach Belieben (ohne diese Kürzungen kenntlich zu machen). Weil der Fall, um den es geht, für die Stadt Schwaigern aber doch recht gravierend ist, will ich die Möglichkeit gerne nutzen, hier nun die tatsächlichen (und jederzeit nachprüfbaren) Fakten im Hinblick auf die illegale Erdauffüllung in Stetten zu schildern, an der Schwaigerns Bürgermeister Hauser maßgeblich beteiligt war. Immerhin erwähnt der Berichterstatter mich in seinem Artikel vom 17.8. ja indirekt, ohne freilich jemals mit mir über den Vorgang gesprochen zu haben. Wäre ja auch schlecht für ihn gewesen, denn dann hätte er den Artikel so nimmer schreiben können. Besser also, erst gar nicht zu nachzufragen.

Diesen Unstil kennt man von der Leintal-Prawda leider zur Genüge. Wir haben dieses für uns völlig überflüssig gewordene Blatt schon vor Jahren abbestellt, denn als offizielles Verlautbarungsorgan aus dem Vorhof der vermeintlichen Macht tuts auch das Schwaigerner Amtsblättle.

Der Artikel selbst ist grottenfalsch recherchiert und stellt für mich eine geradezu erschütternde journalistische Bankrotterklärung dar. Als ehemaliger Fernseh-Nachrichtenchef von SDR und SWF und langjähriger Redakteur bei Zeitungen, Radio und Fernsehen denke ich, das beurteilen zu können. Ich würde mich schämen, solche Beiträge zu verfassen.

Denn noch nicht einmal die Abfolge stimmt: ich habe meine Umweltmeldung einzig und allein beim Umweltministerium und sonst nirgendwo abgegeben. Wobei zu diesem Zeitpunkt die illegale Erdauffüllung in Stetten schon vom Landratsamt gestoppt worden war – aufgrund der Meldung eines anderen Bürgers direkt beim Landratsamt. Mir ging es dabei darum, sicherzustellen, dass sich solch eine Aktion nicht wiederholen kann.

Denn wenn das mit der Auffüllung (die ja noch längst nicht beendet war, sondern fortgesetzt werden sollte) alles so harmlos war, wie jetzt dargestellt wird, weshalb hat sie das Landratsamt dann gestoppt? Und weshalb musste die Erde wieder entfernt werden?
Übrigens gehört das Gelände eben nicht dem Golfclub. Der hat es von der Stadt nämlich nur gepachtet, was die ganze Sache noch pikanter macht.

Dann wird mir (zum wiederholten Mal) unterstellt, ich hätte Ambitionen auf das Amt des Schwaigerner Bürgermeisters. Aha - soll sich der Leser denken, deshalb also diese Aktivität. Dabei hätte der Artikelschreiber nur ins Archiv seiner Zeitung schauen müssen (falls ein solches überhaupt existiert). Denn schon vor Jahren habe ich die exakt gleiche Unterstellung (in der Zeitung damals abgedruckt) klipp und klar dementiert. Und für mich gilt schon der Grundsatz, dass ich zu dem, was ich gesagt habe, auch stehe. Sonst käme ich mir ja vor, wie vom Affen gebissen…

Aber wie gesagt, wenn all diese Recherchen stattgefunden hätten, dann hätte das tendenziöse Artikele nicht mehr geschrieben werden können.

Also, werter „Stimme“- Berichterstatter: das nächste Mal bitte erst im Archiv nachschauen. Das Schwarze dort, das wären dann in diesem Fall die Buchstaben.

Gunter Haug

 

 

Heilbronner Stimme vom 29.08.2006 - Leserstimmen zum Thema
Rechtsbewusstsein: "Wenn der Bürgermeister samstags Brummi fährt" vom 17.August. 
(Readakteur: Thomas Dorn)

  

ungekürzte Fassung: (rot gekennzeichnete Teile wurden in der HSt vom 29.08.2006 nicht veröffentlicht)

Bernd Mayer, Schafackerstraße 32, D-74193 Schwaigern               

 

 

Heilbronner Stimme vom 17.8.2006 „Auf Achse

Mit Erstaunen habe ich in Ihrem Artikel zur Kenntnis nehmen müssen, dass es für unseren Bürgermeister und dessen Aufsichtsbehörde wohl ein spezielles Rechtsbewusstsein gibt. Dieses spezielle, und wohl nur für bestimmte Bevölkerungskreise geltende (Un)rechtsbewusstsein, wird durch solch einen Journalismus, wie es Herr Dorn in seinem Artikel zum Ausdruck bringt, gestützt.
Es gehört zur Kontrollaufgabe der Presse auf Missstände von öffentlicher Bedeutung hinzuweisen und diese nicht „schön zu schreiben“. Nennen Sie doch bitte die Fakten und recherchieren Sie wie es Ihre Berufsethik erfordert.

Unser Bürgermeister Johannes Hauser kann sich bei solch einer Presse sicher sein, dass sein rechtswidriges Handeln in der Heilbronner Stimme verharmlost dargestellt wird (nur ein Missverständnis).

Noch ein Tipp für Herrn Hauser – machen Sie doch Ihr Hobby „Brummi fahren“ zum Beruf. Ein CDU-Stadtrat hat sicher den Mut, Sie auch mit dem 3er Führerschein große Trecker mit Erdaushub fahren zu lassen.

Bernd Mayer

 

 

Leserbrief zum Thema
Blockheizkraftwerk

Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk in Schwaigern eingeweiht   
Samstag, 14. Januar 2006, 11:33 Uhr CET
Beitrag von: R.Roschlau

aus der Heilbronner Stimme vom 14.1.
von Andrea Bußmann

Mit Energie aus reinem Pflanzenöl

Während sich Ministerpräsident Oettinger für längere Laufzeiten von Atommeilern einsetzt, weiht Umweltministerin Tanja Gönner in Schwaigern ein Pflanzenölblockheizkraftwerk ein. Als Seitenhieb will sie das nicht verstanden wissen. Vielmehr regt sie eine sachliche Diskussion an.

Mit einem Klick legt Tanja Gönner den Schalter um. Der Motor brummt. "Hört sich satt an", lobt die CDU-Politikerin das Blockheizkraftwerk. Ein paar Zuschauer klatschen in die Hände. Die Firma Heiche ist in der Zukunft angekommen - zumindest nach Meinung ihres Geschäftsführers Gunter Heiche.

Von den 790 Kilowattstunden, die das auf Oberflächentechnik spezialisierte Unternehmen im Jahr verbraucht, deckt eine Photovoltaikanlage 94 Kilowattstunden ab. Weitere 350 Kilowattstunden Strom liefert das neue Blockheizkraftwerk auf Basis von Pflanzenöl, einem nachwachsenden Rohstoff. Damit verwirkliche die Schwaigerner Firma schon jetzt, sagt Gunter Heiche, was dem Bundesumweltminister erst für das Jahr 2050 vorschwebe: 50 Prozent des Bedarfs aus erneuerbaren Energien zu schöpfen.

Auf Landesebene kreisen Lösungsvorschläge für eine größere Unabhängigkeit von Rohstoffen derzeit vor allem um die verlängerten Laufzeiten von Atomkraftwerken. Der Weg aus der Energiekrise beinhaltet für Tanja Gönner mehrere Schritte: "Erstens, den Verbrauch zu reduzieren und zweitens, erneuerbare Energien zu fördern." Beim dritten Schritt ist die Ministerin ganz auf Günther Oettingers Linie. "Wenn innerhalb der nächsten sechs Jahre zwei Atomkraftwerke abgeschaltet werden sollen, frage ich mich, ob wir das aus erneuerbaren Energien auffangen können", argumentiert Gönner. "Wir sind keine Atomfetischisten. Und ich selber komme aus der Zeit der Anti-Atomkraft-Bewegung." Dennoch müsse die Versorgungssicherheit gewährleistet sein.

Bei Heiche in Schwaigern gewährleistet alle 14 Tage eine Tankladung reines Pflanzenöl - rund 28 000 Tonnen - zumindest eine Teilversorgung mit Wärme und Strom. Und die Firma will noch weiter gehen. Das Unternehmen strebt die Unabhängigkeit von fossilen Energien bei der Wärmeproduktion an. Ob dafür wie beim Blockheizkraftwerk Zuschüsse des Landes fließen, ist allerdings fraglich. Zwar wolle sie die Förderung erneuerbarer Energien beibehalten, sagt Gönner. Für das Jahr 2007 kündigt sie jedoch an, eventuelle Überförderungen überprüfen zu wollen.

______________________________________________________________________________________
Bemerkung dazu: man konnte kaum erwarten, dass Frau Gönner ihrem Ministerpräsidenten bei dessen Position zur Laufzeitverlängerung widerspricht. Das aber auch sie sich nicht fundierter mit dem Thema "erneuerbare Energien" beschäftigt, zeigt ihre Aussage, dass sie sich frage, wie man Atomstom bei Abschaltung der AKWs in den nächsten 6 Jahren auffangen könne. Sehr einfach, Madame. Fragen Sie doch in den USA nach, wo man gerade entschieden hat, 3 Mrd. US$ neu in Solarstrom zu investieren. Die hat innerhalb von 2 Tagen zu Kurssprüngen von 25% bei Aktien von Herstellern von Solarzellen geführt. Andere agieren - unsere Landesregierung faselt.

Andererseits freue ich mich schon auf die Teilnahme von Faru Gönner an der nächsten Anti-AKW-Demo, denn sie kommt ja nach eigenen Aussagen "aus der Zeit der Anti-Atomkraft-Bewegung". Ich habe ihr als Grundausrüstung heute schon mal einen Anti-AKW-Button per Post geschickt.

R.Roschlau/Lauffen 14.1.2006  /

http://cms.gruene-lauffen.de/article.php?story=20060114113310282

 

 

 

Leserbrief zum Thema
"Gymnasium in Schwaigern"

Zum Leserbrief von Martin Herbig u.a. "Fragwürdiges Projekt" (HST vom 1.2.05) und dem Artikel "Protest gegen das Gymnasium wird laut" (HST vom 2.2.05)

 

Am letzten Samstag besuchte ich den Tag der offenen Tür der Katholischen Schulen in Heilbronn. Dort lernen in einem Gebäude Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule sowie des Gymnasiums nach dem Marchtaler Plan. Das heißt in den ersten Stunden freie Stillarbeit, jedes Kind erarbeitet sich in seinem Lerntempo den Stoff selbst. Das heißt auch vernetzter Unterricht, die Schülerinnen und Schüler lernen in Projekten, stellen auch einmal Modelle her und Bücher zum Thema. So eine Schule wünsche ich mir für meine Kinder - und für alle anderen. Das Katholische Gymnasium in Schwaigern kann hierfür ein Anfang sein, der auch Auswirkungen auf die anderen Schulen in Schwaigern hat. Diese werden von der gemeinsamen Ganztagesbetreuung profitieren, von gemeinsamen AGs und von gemeinsamen Projekten, wenn Lehrerinnen und Lehrer eine Zusammenarbeit ermöglichen.

Aus diesen Gründen habe ich dem Gymnasium in Schwaigern zugestimmt. Bei der zweiten Abstimmung habe ich mich enthalten, weil ich wie Herr Herbig, die stillschweigende Verlegung der Stadtbücherei ins Gymnasium nicht wollte, ohne darüber vorher mit den Bürgerinnen und Bürgern öffentlich zu diskutieren. Ebenso missfiel mir, dass Bürgermeister Hauser und Verwaltung ohne Rücksprache mit dem Gemeinderat die zu bauende Sporthalle (die nun nicht IZBB-gefördert wird) in das Mensagebäude integrierte. Dadurch muss sie sofort mitgebaut werden, ohne dass wir jetzt wissen, ob wir sie in einigen Jahren benötigen.

Ich verstehe die Sorge von Herrn Herbig um die finanzielle Lage der Stadt Schwaigern. Nur muss man auch richtig rechnen. Die Finanzierung der ersten drei Jahre müssen Stadt und private Sponsoren tragen. Danach ist der laufende Betrieb durch Landeszuschüsse und Schulgeld - übrigens ein Kindergartenbeitrag pro Familie- gedeckt. Die Stadt Schwaigern hat für den Betrieb von Haupt- und Realschule ebenfalls keine eigenen Kosten. Lediglich der Unterhalt des Gebäudes verbleibt bei der Stadt. Hier ist bei einem neuen Gebäude hoffentlich nicht viel zu erwarten.

Die Sportvereine erhalten zwei Flutlichtanlagen und einen weiteren Trainingsplatz, es wird nichts weggenommen.

Und dass Schwaigerner Kinder das Katholische Gymnasium in Heilbronn besuchen könnten wird bald schwierig werden. Dieses hat dann nämlich als Folge des Leistungsdrucks im 8-jährigen Regelgymnasium wegen Überfüllung geschlossen.

Hans-Georg Henle

Gemeinderat der Liste der Grünen und Unabhängigen (LGU)

 

 

 

Rufmord im Krimi von Schwaigern
oder  Wahrheit oder Klatsch und Tratsch ?

Zum Artikel von Valerie Blass vom 8.2.04 in der Heilbronner Stimme „Politischer Krimi in der Leintalstadt" und dem dazugehörenden Kommentar:

In Ihrem Beitrag, Frau Blass, wird Herr Gunter Haug, bekannt als Krimiautor und SWR-Moderator, als brillianter Rhetoriker gelobt, der diese Kunst jedoch benutze, um sich selbst darzustellen. Ihm wird lächerlicherweise sogar unterstellt,sich Hoffnungen auf den Chefsessel im Rathaus zu machen – und das auf Kosten des politischen Friedens im Gemeinderat !
Klatsch und Tratsch !!! – Das gäbe es – dachte ich bisher- nur in der Boulevardpresse !
Wollen Sie informieren oder unterhalten, Frau Blass ?

Sie wissen doch hoffentlich um die Macht „Ihrer“ Presse ? Einer Macht, mit der man sehr subtil agieren sollte ! Vor allem, wenn Gefahr besteht, dadurch die Wahrheit zu verschleiern. Sicher macht es  Spaß, sich selbst den „Kick zu geben“, einem Außenseiter „noch eins drauf zu geben“ und gleichzeitig von anderen Lob einzuheimsen, die sich niederen Freuden, wie der Schadenfreude hingeben.

Nicht Unterstellung, sondern Wahrheit ist es aber, dass Herr Haug nicht um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen das Thema „Friedwald“ wieder aufrollte, sondern weil sich der evangelische Kirchengemeinderat, der sich bereits vor der ersten Abstimmung in einem Brief von Herrn Pfarrer Frank gegen den Friedwald ausgesprochen hatte, an ihn gewandt hatte.

Wahr ist, dass auch der katholische Pfarrer diesem Thema ablehnend gegenübersteht und ebenfalls mehrere Briefean den Bürgermeister und Gemeinderat schrieb.

Wahr ist auch, dass - obwohl dieses Thema in Schwaigern stark kontrovers diskutiert wird – unsere CDU-Fraktion einstimmig dafür abstimmte. (Man fragt sich, warum. Ohne Hintergrundwissen würde man eher vermuten, dass ein Friedwald von einer Christlich Demokratischen Union einstimmig abgelent wird !)

Wahr ist doch wohl auch, dass ein Kreistag als Kontrollinstrument - aus Bürgern zusammengesetzt fungieren sollte und nicht eine Auswahl von verschiedenen Bürgermeistern - wie es Herr Brunnet vorschlägt - sein soll. (Auch hier könnte man sich fragen warum !)

Wahr ist, dass eine Verlagerung der Recycling - Firma Kurz in ein landschaftlich sehr attraktives Gebiet in all ihren Konsequenzen gut zu überdenken ist, wie es Herr Haug wollte !

Wahr ist es, dass er nicht um sich selbst willen, sondern um Schwaigern Publicity zu bringen, einen Bildband herausbrachte, anregte, die Lebenserinnerungen Frau Zundels schriftlich zu fixieren und in Lesungen zu publizieren oder gar das Fernsehen nach Schwaigern brachte, was manchem Gastronomen hier die Kasse klingeln ließ, wenn Ortsfremde den mittlerweile legendären weltbesten Rostbraten verzehrten.

Wahr ist es, dass er als bekannter Moderator einer beliebten Sendung gerne auf der Liste der Freien Wähler gesehen war, jetzt aber als unbeliebter Kritiker anscheinend den politischen Frieden Schwaigerns stört.

Was ist es dagegen – auch wenn man so etwas „nicht macht“ – dass Herr Haug sich mit dem Verlassen des Saales nicht gebührlich aufgeführt hat, es aber wagte, den „Starken“ im Gemeinderat zu widersprechen, wo andere nur den Blick senkten.

Jetzt ist Ihr „Krimi-Artikel“ gedruckt und, Frau Blass, nicht wiedergutzumachen !
Leute glauben, was in der Zeitung steht, auch wenn es fast einem Rufmord gleichkommt.

Daher empfehle ich Ihnen etwas mehr Sorgfalt und Wahrheitssuche bei künftigen Recherchen und „Meinungen“ !

 

Petra Best, Schwaigern

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Demokratie nach Texas Art

Daß Demokratie beherrschbar ist, diese bittere Wahrheit kennen wir spätestens seit dem Amtsantritt von Georg W. Bush aus Texas. Wie schnell ein solches Beispiel jedoch Schule macht, verschlägt einem glatt den Atem.

So geschehen bei der Nominierung des FWV/FDP Kreistagskandidaten für den Wahlbezirk „Leintal“ in der vergangenen Woche in Schwaigern. Zwar haben die Verantwortlichen der Heilbronner Stimme gegenüber verlauten lassen, die Kandidaten seien einstimmig nominiert worden, aber das ist noch nicht einmal die halbe Wahrheit. Gleich zu Beginn der Veranstaltung hat Sitzungsleiter Harry Brunnet beispielsweise frisch von der Leber weg erklärt, dass er zuvor für sich beschlossen habe,
a) auf eine öffentliche Einladung zu dieser Nominierungsversammlung zu verzichten und
b) nur solche Teilnehmer zu der Abstimmungsrunde zu bitten, die ihm in den Sinn gekommen wären.

Ob damit eine Nominierung überhaupt rechtmäßig zustande gekommen ist, bleibt für mich äußerst zweifelhaft.

Doch nicht genug damit. Als anschließend von Herrn Brunnet der Wahl"vorschlag" verkündet wurde, fanden sich auf den ersten beiden Plätzen zwei Bürgermeister. Eine schiere Selbstverständlichkeit sei dies für ihn. Auf meine Vorhaltung, dass es doch in seiner eigenen Partei, der FDP, eine klare Beschlusslage gegen die Mitgliedschaft von Bürgermeistern in Kreistagen gebe,  meinte Bürgermeister Brunnet lapidar, Parteitagsbeschlüsse seien lediglich dazu da, missachtet zu werden. Da diese Aussage nicht etwa mit Protest, sondern mit allseits zustimmendem Kopfnicken quittiert worden ist, während ich gleichzeitig überdies noch dazu bewogen werden sollte, als „Stimmensammler" hinter den beiden Bürgermeistern zu kandidieren, habe ich die Veranstaltung verlassen.

Der eigentliche Skandal ist für mich die Tatsache, daß von den 16 weiteren anwesenden Personen keine einzige Gegenstimme und keinerlei Protest erfolgt ist. Denn beim Zurechtbiegen der Demokratie sind immer zwei Seiten am Werk: diejenigen, die dies jenseits aller Moral versuchen und jene, die es mit der Abgabe ihrer Stimme erst möglich machen.

Was für ein Zustand, wenn die Bürgermeister ihre eigene Aufsichtsbehörde kontrollieren!

Ich habe meine Mitgliedschaft in der Freien Wählervereinigung deshalb beendet.

Ein letztes: daß der Bürgermeister von Schwaigern überdies die erste Sitzung des Gemeinderats nach der Sommerpause mit dem Hinweis verschieben wollte, sie kollidiere mit der konstituierenden Sitzung des neuen Kreistags, zeigt, wie der Wähler eingeschätzt wird...

 

Gunter Haug, Schwaigern

 

 

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