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Windkraft

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Windenergie auch für Schwaigern

Infoabend der LGU zur Windenergie in Schwaigern
Windkraft - eine alternative Energie

Von Hans-Georg Henle
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Auf großes Interesse stieß das Thema Windkraft in Schwaigern. Zahlreiche Interessierte sowie die Vertreter von BUND und NABU kamen, um sich über Windmühlen zu informieren und die Auswirkungen auf die Natur zu diskutieren.

 

Dr. Josef Pesch, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie e.V. und zugleich Geschäftsführer einer Firma, die Windkraftanlagen konzipiert, ging zuerst auf die Folgen der Verbrennung fossiler Brennstoffe ein. Selbst am Schauinsland im Schwarzwald stieg der Kohlendioxid-Anteil der Luft in den letzten 30 Jahren um über 10 %. Der Treibhauseffekt steigt, die Vorräte werden knapp. „Wir leben auf Kosten der zukünftigen Generation“, so Pesch. Ein Kernkraftwerk sei für 200 Millionen Euro Schadenssumme haftpflichtversichert, die Allgemeinheit trage somit die Folgen eines Unfalls. Das Unfallrisiko einer Windmühle ist für weniger als 100 Euro Haftpflichtprämie im Jahr vollständig gedeckt.

Mittlerweile stammt 6 % des in Deutschland erzeugten Stromes aus Windkraft. Windräder sind über 100 m hoch und erzeugen bis zu 5 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr, was dem Verbrauch von 2000 Haushalten entspricht. „Wirtschaftlich rechnet sich ein Windrad nach 3 bis 5 Jahren“, so Pesch, schon nach 3 bis 5 Monaten habe es so viel Energie erzeugt, wie seine Herstellung benötige.

Auch in Baden-Württemberg gebe es gute Standorte für Windmühlen. Dezentrale Erzeugung sei wichtig, sonst brauche man weitere Hochspannungsleitungen, um den Strom aus dem windreichen Norden herzutransportieren.

Im Gespräch mit den interessierten Zuhörern ging Pesch auf den Standort Schwaigern Heuchelberg an der Gemarkungsgrenze zu Brackenheim ein. Die Höhenlage von 330 m sei „nicht berühmt“, vier Anlagen könnten dort aber 10 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen.

Herbert Ohr, Vorsitzender des Ortsverbandes des NABU, begrüßte den Infoabend. „Wir sind persönlich nicht gegen die Windkraft“, so Ohr, Windmühlen sollten aber nicht in Vogelfluglinien gebaut werden. Auch Wolfgang Sigle, Vorsitzender des örtlichen BUND, wünschte die Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes.

Für Pesch ist das selbstverständlich, über einzelne Konflikte mit dem Naturschutz müsse man konkret reden. Wo es zu Gefahren für Vögel komme, könnten Anlagen zum Beispiel zu Zeiten des Vogelzuges abgeschalten werden.

 

 

 

In der Schwaigerner Partnergemeinde Pöndorf (Österreich) ist der Bau eines 60 Mega Watt Windkraftparks geplant. Es sind Einzelanlagen von jeweils 2 MW vorgesehen.

Weitere Informationen zum Thema Windkraft finden sie hier unter "Energiewelten".

 

 

 

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